Gewinner der Tiroler Jungunternehmerpreis

Kategorie Moderne Tradition

1. Platz

Firma: Viktoria’s Home
Website: www.viktoriashome.at

Beschreibung:

Das Viktoria‘s Home vereint ein Gourmet-Wirtshaus, Spa-Appartements und eine Kochschule unter einem Dach. Die Chefköchin des Hauses, die 22-Jährige Viktoria Fahringer, hat ein komplett neues Konzept für den Familienbetrieb entwickelt. Bei der Betriebsübergabe 2019 wurde aus dem Tiroler Hof mit Hilfe der Familie das 4-Sterne-Gesamtkonzept Viktoria‘s Home. Die elf Gästezimmer wurden zu fünf Luxusappartements mit eigenen SPA-Bereichen mit Infrarotkabine und Aroma-Dampfbad umgebaut. Im neuen Restaurant treffen Wirtshausklassiker auf moderne Gourmet-Küche und in der hauseigenen Kochschule gibt Fahringer regelmäßig Kochkurse.


2. Platz

Firma: Leithoff OG
Website: www.leithoff.at

Beschreibung:

Feuerbestattungen nehmen in Österreich stetig zu. Siegfried Leitner und Martin Hoffmann gehen mit ihren Urnensäulen auf diese Tendenz ein und ermöglichen individuelle und persönliche Urnengrabstätten. Die eigens entwickelte Urnensäule wird im Boden verankert und kann bis zu fünf Urnen aufnehmen, die auf Wunsch auch im Erdreich beigesetz werden können. Wie ein traditioneller Grabstein wird auch jede Urnensäule individuell gestaltet. Dafür werden Materialien wie Naturstein, Edelstahl und Glas verwendet. Perfektioniert wird die Säule durch Ornamente, Bildmotive und Licht durch Solarpaneele. So entstehen zeitgemäße und moderne Urnengrabstätten. Sogar einen eigenen Konfigurator gibt es auf der Website, damit jede*r seiner Fantasie freien Lauf lassen kann.


3. Platz

Firma: Aeronimo KG
Website: www.essenzderalpen.at

Beschreibung:

Als „Essenz der Alpen“ lassen Johanna und Martin Jenewein die alte Tradition der Salzsiederei wiederaufleben. Anfang 2020 übernahm das Ehepaar eine Halle in der einstigen Salzstadt Hall und fing an, sie zu einer Pfannensaline umzubauen. Die ehemalige Kommunikationsexpertin Johanna Jenewein gewann durch ihre Tätigkeit bei verschiedenen Lebensmittelherstellern fundierte Einblicke in die Branche und stellte wachsendes Interesse an hochwertigem Speisesalz, wie Fleur de Sel, fest. Bei Fleur de Sel aus Meersalz warnen Experten immer wieder, dass es Spuren von Mikroplastik enthalten kann. Anders beim alpinen Salz: Dieses wird aus den Ablagerungen des Ur-Ozeans von vor 250 Millionen Jahren gewonnen - als von Plastik noch keine Rede war. An den Ablagerungen sättigt sich Wasser mit Salz und wird in der Halle gesiedet - je nach Vorgang entsteht dabei ein anderes Produkt.


Kategorie Kreative Dienstleistung

1. Platz

Firma: winePad GmbH
Website: www.winepad.at

Beschreibung:

Die erste digitale Weinkarte weltweit bündelt gastronomisches Know-how und spezifisches Fachwissen mit digitaler Innovation. Basis dafür ist unter anderem die umfangreiche Wein-Datenbank, die von Gründer Arno Hofer und seinen Mitarbeitern ständig gewartet und aktualisiert wird. So kann das winePad beispielweise in Lokalen und Restaurants eingesetzt werden, in denen kein eigener Sommelier tätig ist. Es kann den Gästen nicht nur die Weine des Hauses vorstellen, sondern diese auch beraten. Darüber hinaus verfügt das WinePad über eine breite Palette an innovativen Tools, die die Automatisierung vieler betriebsinterner Prozesse und die Analyse des Kundenverhaltens ermöglichen.


2. Platz

Firma: Visium 3 GmbH
Website: www.visium3.at

Beschreibung:

Das Planungsbüro von Elektrotechniker Erich Kurz und Haustechnik-Profi Stefan Zeiler bietet alles aus einer Hand an: Haus-, Elektro- und Energietechnik. Ziel der beiden Jungunternehmer ist es, individuelle, ganzheitliche Konzepte zu entwickeln, bei denen Systeme optimal ineinandergreifen, frei nach dem Motto: „So effizient wie möglich, so komplex wie nötig.“ Je früher die Ingenieure bei einem Projekt eingebunden werden, desto besser. Dank Building Information Modelling ist es sogar möglich, bereits in der Planungsphase am 3D-Modell Optimierungen vorzunehmen, statt später Pläne anpassen zu müssen.


3. Platz

Firma: Weberhof’s Hofladen
Website: www.holsteinzucht.eu

Beschreibung:

Der Hofladen der Familie Weber bietet fast ausschließlich Produkte an, die direkt am Hof selbst oder aber in unmittelbarer Umgebung erzeugt werden. Schon die Großeltern von Magdalena Mair, die heute als Geschäftsführerin den eigenen Hofladen leitet, hätten sich der Milserin zufolge immer wieder Gedanken um den Verkauf und Vertrieb ihrer landwirtschaftlichen Produkte am Hof gemacht. Was vor 25 Jahren im Kleinen begann, wurde so im Laufe der Zeit immer größer: 130 Rinder, über 1.000 Legehennen und Schweine finden sich auf dem Hof wieder. Der Hofladen bietet ein breites Sortiment: Eier, Milch, Joghurt, Käse, Brot, Nudeln und Kuchen werden direkt am Weberhof erzeugt. Zudem finden Produkte anderer Bauern aus der Umgebung ebenfalls Eingang in das Sortiment, unter anderem Obst und Gemüse, Speck und Würste sowie Schnaps und Gewürze.


Neue Ideen - Neue Produkte - Neue Märkte

1. Platz

Firma: Alpine Quantum Technologies GmbH
Website: https://www.aqt.eu/imprint/

Beschreibung:

AQT will im Bereich Quantencomputer mit der Qualität seiner Produkte herausstechen: weniger Strom- und Platzverbrauch, keine erhöhten Vorsichtsmaßnahmen. Eine wachsende Rolle kommt der Cloud zu, sowohl beim Verkauf der Systeme, als auch bei deren Nutzung. Dabei kauft der Kunde aber keinesfalls die Katze im Sack. Wer das System testen möchte, kann mit seinem Laptop auf einen Rechner bei AQT zugreifen und einen Probelauf starten. Kunden kommen so mit minimalen Einstiegsbarrieren an die Leistung eines Quantencomputers, ohne das Gerät selbst besitzen zu müssen. Das erleichtert auch die Wartung – taucht ein Problem auf, kann AQT es gleich vor Ort lösen.


2. Platz

Firma: XBuild
Website: www.myxbuild.com

Beschreibung:

Bei einem Großbauprojekt sind viele verschiedene Akteure involviert, denn es wird nicht nur gebaut, es werden unter anderem auch Leitungen aller Art verlegt. Dementsprechend arbeitet man mit unterschiedlichen Firmen zusammen - eine echte Herausforderung da den Überblick zu behalten. Im Idealfall sind vor, während und nach dem Bauprozess alle Faktoren aufeinander abgestimmt, die einzelnen Bauschritte ordentlich dokumentiert, Veränderungen und Nachbesserungen protokolliert und alle Beteiligten informiert. Der Elektriker und Informatiker David Abfalterer sowie der Informatiker Tobias Rieser haben die Lösung für das Problem entwickelt: eine App, die ein firmenübergreifendes Projektmanagement ermöglicht.


3. Platz

Firma: Mountain Bike Movement
Website: mountainbikemovement.com

Beschreibung:

Daniel Tulla konzipiert und baut Radstrecken in ganz Tirol. Das Ziel: naturnahe Trails zu bauen. Anfragen bekommt er vor allem von Skigebieten und Tourismusverbänden, die ihr Angebot erweitern wollen. Bis zum ersten Mal ein neuer Weg befahren werden kann, dauert es aber: auf die Begehung folgen Konzeption und Abklärung mit allen zuständigen Behörden wie Forst, Jagd oder Naturschutz und den Eigentümern. Aus allen Rückmeldungen formt sich dann der finale Weg, der in einem Bauverfahren genehmigt werden muss. Besonders gefragt sind derzeit Trails für Einsteiger und E-Biker sowie Übungs- und Spielgelände für Kinder. Aber auch für Profis entwickelt Daniel Tulla Wege – etwa im Bikepark Innsbruck oder dem internationalen Wettbewerb Crankworxs. 


SONDERKATEGORIE   Start-Up

Start Up

Firma: Optronia GmbH
Website: www.optronia.com

Beschreibung:

Das Startup Optronia hat sich auf die Entwicklung und Integration optischer Sensortechnik spezialisiert. Mit ihrem ersten kommerziellen Produkt nehmen sich die Gründer Ulrich Hausmann und Nicola Baldo einem verbreiteten Problem beim Einsatz von Mähmaschinen an. Denn während hochgewachsenes Gras ein hervorragendes Versteck vor Fressfeinden bietet, werden die dort eingesetzten Mähmaschinen zur tödlichen Gefahr für Rehkitze. Optronia hat Mähmaschinen mit elektronischen „Augen“ ausgestattet, die erkennen können, was sich hinter den Pflanzen verbirgt. „Schlüssel ist die Reflexion von nahinfrarotem Licht“, erklärt Hausmann. „Jede Oberfläche und jedes Material reflektiert manche Wellenlängen besser, schlechter oder gar nicht. Da das Infrarotspektrum das dichte Gras am besten durchdringt, kann das System erkennen, was sich dahinter verbirgt - und weil die Strahlung auch bei Sonnenlicht erkannt wird, funktioniert das zu jeder Tages- und Nachtzeit.